Erste Version des JuST-Prototyps erfolgreich ausgerollt
Ein wichtiger Meilenstein für das JuST-Projekt: Der erste funktionsfähige Prototyp unserer KI-gestützten Plattform wurde erfolgreich ausgerollt und steht nun für interne Tests zur Verfügung.
In den vergangenen Monaten haben wir intensiv an der technischen Grundlage von JuST gearbeitet. Der Prototyp ermöglicht bereits die strukturierte Durchsuchung ausgewählter Rechtsquellen und die kontextbezogene Beantwortung juristischer Fragestellungen mithilfe einer Retrieval-Augmented-Generation-(RAG)-Architektur. Damit können relevante Informationen aus europäischen und nationalen Rechtsquellen schneller gefunden und miteinander verknüpft werden. Der Rollout markiert den Übergang von der Konzeptions- und Entwicklungsphase in die praktische Erprobung. In den kommenden Wochen werden wir die Plattform gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus dem Migrationsrecht testen, um Suchqualität, Nutzerfreundlichkeit und fachliche Genauigkeit weiter zu verbessern.
Wir freuen uns sehr über diesen Fortschritt und bedanken uns bei allen Projektpartnern und Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen wichtigen Schritt ermöglicht haben. Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Testphase werden direkt in die Weiterentwicklung von JuST einfließen.
Bleiben Sie dran – wir halten Sie über unsere Fortschritte und neuen Funktionen auf dem Laufenden.
Legal Tech Night and Legal Tech Day 2025 in Berlin
Letzte Woche waren wir mit unseren Projekt 𝗝𝘂𝗿𝗶𝘀𝗱𝗶𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗦𝘂𝗽𝗽𝗼𝗿𝘁 𝗳𝗼𝗿 𝗥𝗲𝗳𝘂𝗴𝗲𝗲𝘀 𝘁𝗵𝗿𝗼𝘂𝗴𝗵 𝗧𝗵𝗼𝘂𝗴𝗵𝘁𝗳𝘂𝗹 𝗦𝗼𝗳𝘁𝘄𝗮𝗿𝗲 (JuST) auf der Legal Tech Night und dem Legal Tech Day in Berlin!
Es war unglaublich spannend zu sehen, wie viele Start-ups und Unternehmen im Bereich Legal Tech derzeit aktiv sind und innovative Lösungen entwickeln, um Jurist:innen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Wir freuen uns, über die wichtigen Impulse von Quint Haidar Aly (ACCICE) in der Paneldiskussion „Digitaler Rechtsstaat: Ist der Zugang zum Recht eine Systemfrage?“. Dabei wurden zentrale Herausforderungen wie aufwendige Verfahren, Fachkräftemangel und eine (zunehmend) komplexe Rechtsprechung deutlich, die den Zugang zum Recht erheblich.
Genau hier setzen wir mit 𝗝𝘂𝗦𝗧 im Bereich des Migrationsrechts und der 𝗚𝗘𝗔𝗦-𝗥𝗲𝗳𝗼𝗿𝗺 an und entwickeln eine prototypische Lösung, um den Zugang zum Recht durch KI-gestützte Software zu verbessern.
JuST auf dem Hamburg Innovation Summit 2025
Quint Haidar Aly und Marten Borchers hatten die Ehre auf dem Hamburg Innovation Summit HISS 2025 das JuST, das durch den Calls for Transfer der Hamburg Innovation GmbH gefördert wird, vorzustellen!
Im 𝗝𝘂𝗦𝗧 bzw. Projekt 𝗝𝘂𝗿𝗶𝘀𝗱𝗶𝗰𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗦𝘂𝗽𝗽𝗼𝗿𝘁 𝗳𝗼𝗿 𝗥𝗲𝗳𝘂𝗴𝗲𝗲𝘀 𝘁𝗵𝗿𝗼𝘂𝗴𝗵 𝗧𝗵𝗼𝘂𝗴𝗵𝘁𝗳𝘂𝗹 Software konzentrieren wir uns auf die Entwicklung einer prototypischen KI-basierten Lösung für juristische ExpertInnen, die die datenschutzkonforme und multilinguale Beratung von geflüchteten Personen unterstützt. Dabei konzentrieren wir uns auf ausgewählte Verfahren und wollen so den Zugang zum Recht stärken. Hierfür kooperieren wir mit der Refugee Law Clinics Deutschland e.V., ACCICE und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen.
Wir feuen uns über den Start des JuST-Projektes!
Das JuST-Projekt unterstützt JuristInnen, Behörden und Beratungsstellen im Migrationsrecht bei der Umsetzung der komplexen GEAS-Verordnungen und EU-Richtlinien. Ziel ist eine KI-gestützte Plattform, die den Zugang zu relevanten Rechtsquellen erleichtert, die Anwendung im Migrationsrecht vereinfacht und die Rechtsdurchsetzung für Geflüchtete verbessert. Die Entwicklung basiert auf einer innovativen Retrieval Augmented Generation-Architektur, die Datenbanken mit generativer KI kombiniert. Praxistests mit Fachleuten stellen die Nutzerfreundlichkeit und Genauigkeit sicher.